Und vor lauter “In tödlicher Mission”-Übersetzerei hätten wir fast das Wichtigste vergessen:
Happy Birthday, Ian Fleming!
Der Schöpfer von James Bond wurde heute vor 105 Jahren geboren. Wir stoßen mit zwei Wodka-Martini auf ihn an und stellen uns vor, wie er im Himmel (der natürlich wie Jamaika aussieht) eine Riesenparty schmeißt!
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Das schöne am Internet ist doch, dass es keine Grenzen mehr gibt. Dank eines immer besser werdenden Google Translate werden jetzt auch alle sprachlichen Barrieren eingerissen. Willy Kramer machte den Test und lies die Regulate Lyrics einmal komplett durch den ambitionierten Google Service laufen. Ergebnis: Das mit der Welt ohne Grenzen braucht noch eine Weile.
(via schleckysilberstein.com)
Und darum braucht die Welt Übersetzer …
chaztheweasel:

Typisches Beispiel für einen englischen Metapher-Fail. Natürlich nicht bei Fleming! :-D
Immer wieder gerne auch: “His eyes darkened with lust.” Das ist übrigens gar nicht so romantisch, wie sich manche Romance-Autorinnen das vorstellen …

(Quelle: blainenanderson, via themajesticmountainscold)
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Wer immer schon mal wissen wollte, was unserem lieben James so durch den Kopf geht, wenn er um fünf Uhr morgens irgendwo an der Grenze zwischen Kanada und den USA durch den Wald wandert, tja, das hier:
War das hier ein Hügel oder ein Berg? Ab welcher Höhe wird ein Hügel zu einem Berg? Warum stellt man nicht etwas aus der silbrigen Rinde der Birken her? Sie sieht so nützlich und wertvoll aus. Das Beste in Amerika sind Streifenhörnchen und Austereintopf. Am Abend bricht die Dunkelheit eigentlich nicht herein, sondern erhebt sich. Wenn man auf dem Gipfel eines Berges sitzt und beobachtet, wie die Sonne hinter dem gegenüberliegenden Berg versinkt, erhebt sich die Dunkelheit aus dem Tal darunter nach oben. Werden die Vögel eines Tages ihre Furcht vor den Menschen verlieren? Es muss schon Jahrhunderte her sein, seit die Menschen in diesen Wäldern kleine Vögel gejagt haben, um sich von ihnen zu ernähren, und trotzdem haben sie immer noch Angst vor ihnen. Wer war dieser Ethan Allen, der die Green Mountain Boys aus Vermont anführte? Heutzutage werben amerikanische Motels mit Ethan-Allan-Möbel. Warum? Stellte er Möbel her? Armeestiefel sollten Gummisohlen wie diese hier haben.
Leider erwähnt Fleming nicht, welche Pilze Bond sich unterwegs reingezogen hat, um diesen abgefahrenen stream of consciousness hervorzurufen oder wenigstens zu rechtfertigen.
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„Ich dachte immer, wenn ich jemals heiraten sollte, würde es eine Stewardess sein“, sagte James Bond.
„Tatsächlich?“, fragte der Gouverneur. „Warum das?“
„Ach, ich weiß nicht. Es wäre nett, eine hübsche Frau zu haben, die sich immer um mich kümmert, Getränke und warme Mahlzeiten bringt und mich fragt, ob ich alles habe, was ich möchte. Und immer lächeln sie und wollen gefallen. Und sollte es mit der Stewardess nicht klappen, muss ich wohl eine Japanerin heiraten. Die scheinen ebenfalls die richtige Einstellung zu haben.“ Bond hatte nicht vor, irgendjemanden zu heiraten. Und wenn, würde es sicherlich keine geistlose Sklavin sein. Er wollte den Gouverneur damit nur provozieren.
“Ein Quantum Trost” aus der Kurzgeschichtensammlung “In tödlicher Mission”
Gestern haben wir noch darüber diskutiert, was für eine Frau er heiraten würde, und nun gibt James uns die Antwort selbst. Der Gute. Bond weiß einfach, was Frauen wollen. :-D
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Der Fernsehsender Tele 5 hat ebenfalls von der FedCon berichtet … und ein Interview mit Anika geführt. Das Interview folgt demnächst auf dem Tele-5-Blog, das Foto haben sie aber schon mal bei Twitter gepostet. Zwar ohne Bond, aber dennoch zauberhaft! :-D
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Viele Übersetzer arbeiten zu Hause, was oft zu Missverständnissen führt. Denn der Übersetzerberuf wird von vielen Menschen als Nebentätigkeit empfunden, nicht als richtiger Beruf.
Wer mal wissen möchte, was wir Übersetzer den ganzen lieben lang Tag lang machen. :-)
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“Sehen Sie, Mister …“ Der Grinser breitete seine Hände aus, um sie kurz darauf wieder ineinander zu verschränken. „Ich schätze, die guten alten Tage sind vorbei. Big Jim Colosimo, Johnny Torrio, Dion O’Banion, Al Capone – wo sind diese Kerle heute, hm? Mister, die sehen sich die Radieschen von unten an.”
Goldfinger - Kapitel 19, Geheimer Anhang
Übrigens kommen all diese charmanten Herren in der überaus empfehlenswerten Serie “Bordwalk Empire” vor. Kleiner DVD-Tipp! :-)
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Wir freuen uns schon auf die Arbeit an “Im Geheimdienst Ihrer Majestät”!
(Quelle: fuckyeahbond)
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Ab Donnerstag ist es wieder soweit: Die FedCon öffnet im Düsseldorfer Maritim ihre Tore. Mit dabei ist unser Verlag Cross Cult, der dort an seinem Stand und in Vorträgen natürlich hauptsächlich sein Star-Trek-Romanprogramm vorstellt. Anika und ich werden ebenfalls da sein und sogar mit Martin Frei, unserem Star-Trek-Coverkünstler am Sonntag vormittag ein Panel haben.
Ein paar James-Bond-Romane werden wir aber dennoch im Gepäck haben und auch gerne signieren.
Sonntag, 12-13 Uhr
Einblicke hinter die Kulissen der Star-Trek-Romanwelt! Werkstattgespräch mit den Cross-Cult-Übersetzerinnen Anika Klüver und Stephanie Pannen sowie Star-Trek-Coverkünstler Martin Frei
Weitere Infos hier.
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fuckyeahbond:
Gert Fröbe and his voice coach/Bond girl voiceover extraordinaire, Nikki van der Zyl.
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Die Flügel einer Taube, der himmlische Chor, “Horch der Engel Herold singt” – woran sollte er sich noch erinnern, was das Paradies anging? Es war alles genau so, wie man es ihm im Kindergarten beigebracht hatte – das Gefühl, zu fliegen, die Dunkelheit, das Dröhnen einer Million Harfen. Er musste sich zusammenreißen, um sich an alles zu erinnern, was er über diesen Ort wusste. Mal sehen, man kam an der Himmelspforte an …
Es mussten eine Menge von ihnen zusammen aufsteigen. Würde Tilly schon dabei sein? Bond krümmte sich vor Scham. Wie würde er sie den anderen vorstellen, Vesper zum Beispiel? Und wenn es soweit kam, welche würde er am liebsten mögen? Aber vielleicht bestand der Himmel ja aus Ländern und Städten. Die Wahrscheinlichkeit, einer seiner ehemaligen Freundinnen über den Weg zu laufen, war dort bestimmt nicht größer als auf der Erde. Aber dennoch gab es eine Menge Leute, denen er lieber nicht begegnen wollte, bis er sich eingewöhnt und herausgefunden hatte, wie es dort zuging. Aber vielleicht spielte das alles gar keine Rolle, wenn so viel Liebe im Spiel war. Vielleicht liebte man einfach alle Frauen, denen man begegnete. Hm. Eine knifflige Angelegenheit!
Goldfinger - Kapitel 16
Über solche Sachen denkt Bond also nach, wenn er glaubt, er sei gestorben und auf dem Weg in den Himmel. Der alte Dösbaddel!
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